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EisZeiten – Die Menschen des Nordlichts

14. Mai 2017, 11:00 - 17:00

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Letzte Chance, die Ausstellung zu sehen, an Führungen teilzunehmen und Vorträge besuchen! Mit Führungen, Vorträgen und kleinen Experimenten mit Hamburger NachwuchsforscherInnen des Max Planck Instituts für Meteorologie und des Instituts für Meereskunde der Uni Hamburg. Um 14 Uhr fragt Dr. D. Notz (Max-Planck-Institut) nach dem Ende der Eiszeit, um 15 Uhr halten Dr. Dittmar Dahlmann, Matthias Winterschladen, M.A.  und Dr. Erich Kasten den Vortrag „Mittler zur Geisterwelt“ über historische Schamanismusdarstellungen.

Eintritt: nur Museumseintritt

 

Programm

11 Uhr | Ausstellung „EisZeiten – Die Menschen des Nordlichts“

„EisZeiten – Wie sich das Klima der Arktis ändert“

Führung für Menschen ab 8 Jahren mit Leonard Borchert, Ozeanograph

In dieser naturwissenschaftlich ausgerichteten Führung entdecken wir gemeinsam das einzigartige Klima der Arktis, wie Menschen in unwirtlichen Umgebungen überleben, und warum der Klimawandel dieses empfindliche System besonders bedroht.

(Treffpunkt in der Ausstellung)

                                              

11-16  Uhr | Kleiner Hörsaal

Entdeckungsreise ins Eis – Experimente für Jung und Alt

Gemeinsam mit Hamburger Nachwuchsforschern lüften wir Geheimnisse des arktischen Klimas.

 

13 Uhr | Ausstellung „EisZeiten – Die Menschen des Nordlichts“

Die Arktis – Natürlicher und anthropogener Klimawandel

Führung mit Patrick Pieper, Klimatologe

Wir tauchen in das spezielle Klima der Arktis ein und ergründen die Herausforderungen, die die Natur Menschen und Tieren auferlegt, um im Eis zu überleben. Welche Anpassungsstrategien haben sich über welche Zeiträume entwickelt und welche zusätzlichen Anforderungen stellt der Klimawandel?

(Treffpunkt in der Ausstellung)

 

14 Uhr | Großer Hörsaal

Das Ende der Eis-Zeit?

Vortrag von Dr. Dirk Notz, Leiter der Forschungsgruppe „Meereis im Erdsystem“ am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie

Das Eis der Polarregionen schmilzt derzeit in atemberaubendem Tempo immer weiter dahin.  In seinem Vortrag schildert Dirk Notz die wissenschaftlichen Hintergründe dieser Entwicklung und gibt einen Ausblick auf die Zukunft. Bilder und Videos aus seinen zahlreichen Expeditionen in die hohen Breiten unterstreichen dabei die wissenschaftlichen Fakten und machen deutlich, was für faszinierende Landschaften schon bald für immer verschwunden sein könnten.

 

15 Uhr | Großer Hörsaal

Mittler zur Geisterwelt?

Sibirische Schamanen im Blick russischer Forscher

Ende des 19. Jahrhunderts gelang es dem deutsch-amerikanischen Anthropologen Franz Boas eine große Expedition zu den indigenen Kulturen des Nordwestens Amerikas und des Nordostens Asiens zu organisieren: die Jesup North Pacific Expedition von 1897 bis 1902. In den fernen Nordosten Sibiriens entsandte er drei ehemalige russische Revolutionäre: Vladimir Iochel’son, Vladimir Bogoraz und Lev Šternberg. Sie waren dank langer Verbannung in die Region zu Experten der dort lebenden indigenen Bevölkerung geworden. Trotz der Prägung der drei Forscher durch die kulturrelativistische Philosophie von Boas blieben sie etwa bei der Beschreibung des sibirischen Schamanismus stark von den Ideen der russischen Revolutionsbewegung beeinflusst.

Am Beispiel der Schamanismusdarstellung befasst sich der Vortrag mit dem Span-nungsfeld, in dem sich die drei Forscher zeitlebens befanden: zwischen Revolution und Wissenschaft, zwischen dem Erklärungsmodell des damals vorherrschenden Evolutionis¬mus und dem Kulturrelativismus von Boas. Dies steht exemplarisch für den roten Faden, der sich durch das hier vorgestellte Buch „Auf den Spuren der modernen Sozial- und Kulturanthropologie“ zieht.

Referieren werden Matthias Winterschladen, M.A., (beide Universität Bonn) und Dr. Erich Kasten (Kulturstiftung Sibirien, Fürstenberg/Havel). Letzter wird im Anschluss an den Vortrag einen knappen Einblick in das Verlagsprogramm seiner Stiftung geben. Die Dauer der Präsentation wird insgesamt ca. 30 Minuten betragen, so dass ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion im direkten Anschluss an den Vortrag bleibt.

 

16.15 Uhr | Ausstellung „EisZeiten – Die Menschen des Nordlichts“

Die Arktis – Natürlicher und anthropogener Klimawandel

Führung mit Patrick Pieper, Klimatologe

Wir tauchen in das spezielle Klima der Arktis ein und ergründen die Herausforderungen, die die Natur Menschen und Tieren auferlegt, um im Eis zu überleben. Welche Anpassungsstrategien haben sich über welche Zeiträume entwickelt und welche zusätzlichen Anforderungen stellt der Klimawandel?

(Treffpunkt in der Ausstellung)

 

Programmänderungen vorbehalten

 

Datum:
14. Mai 2017
Zeit:
11:00 - 17:00

Veranstaltungsort

Museum für Völkerkunde Hamburg
Rothenbaumchaussee 64
Hamburg, 20148 Deutschland
+ Google Karte
Webseite:
http://www.voelkerkundemuseum.com/

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